neues samba freigaben getestet
Scheiber Alfred
alfred.scheiber at gmx.at
Thu Jul 22 09:23:02 CEST 2010
Hallo Helmut,
habe gestern weiter Stunden mit Testreihen verbracht und einiges scheint
mir jetzt klarer zu sein, auch wenn es nicht wirklich eine echte Lösung
gebracht hat. Ich kann jetzt zumindest die Probleme eindeutig reproduzieren.
Helmut Hullen schrieb:
>
> Ansonsten: 2 (unabhängige) Teilschritte
>
> a) alle Clients aus (die tauschen auch ihre steinalten Informationen
> untereinander aus), pro Client: raus aus der Domäne, Neustart, rein in
> die Domäne
das habe ich momentan noch hintangestellt, einfach deshalb, weil ich mir
denke, wenn es nur so geht, dann wird das Problem bei jeder neuen
Änderung wieder auftreten. Aber wenn ich einmal die finale
(Schulanfangs) Konfiguration habe, werde ich das sowie so machen müssen
Stattdessen haben ich mich mit der Clientseite und der login.bat
auseinandergesetzt, der Hinweis mit "pause" und "echo on" zu arbeiten,
war sehr hilfreich (und nostalgisch, vor 20 Jahren haben wir noch munter
DOS-batch-dateien geschrieben ...). Jedenfalls konnte ich dadurch (pause
ganz zu Beginn) mir den Client anschauen, bevor überhaupt die login.bat
abgearbeitet wird.
>
> b) vermutlich ist bei den Clients (direkt oder klammheimlich) "/
> persistent:yes" eingestellt - sie merken sich irgendwelche steinalten
> Einstellungen.
Yes. Definitiv. Die Frage ist nur, wie und wo das steht. MS sagt dazu
nur "The default is the setting used last". Ich habe mir momentan damit
beholfen, eine /persistent:no bei jedem mapping dazuzufügen (wie es -
glaube ich auch b ei der original-TjenerInstallation steht), also z.B.
net use U: \\tjener\unterricht "" /user:%USERNAME% /persistent:no > NUL:
2>&1 ; wirklich gelöst ist alles dadurch aber auch noch nicht alles
Wenn ich ein "net use" in einem zweiten Eingabeaufforderungs-Fenster vor
der Abarbeitung der mappings in der login.bat mache, bekomme ich immer
alte Zuordnungen, wenn die physikalisch nicht mehr stimmen, steht
einfach ein "Nicht verfgb Z:" dort. Das hat mir jetzt wenigstens
eindeutig die Meldung „... mapping home-directory to H: Systemfehler 85
ist aufgetreten. Der lokale Gerätename wird bereits verwendet.“ erklärt.
Der "net use /home" -Befehl ist MS offensichtlich eine Fehlermeldung
wert, im Unterschied zu den anderen Mappings, die einfach
stillschweigend nicht gemappt werden. De facto mappt Windows auf die
alte Freigabe, das fällt nur nicht weiter auf, da physikalisch die homes
ja immer gleich bleiben.
Dann wird es sehr speziell: Ich lasse die login.bat abarbeiten, und
mache ein weiteres "net use und nun werden (nicht immer , siehe unten)
die richtigen neuen Zuordnungen angezeigt, wie sie in der smb.conf und
login.bat stehen. Wenn ich dann aber den Datei-Explorer öffne, werden
immer noch die alten Zuordnungen angezeigt, auch 20 x aktualisieren
bringt nichts. Erst durch abmelden und neuerliches anmelden wird auch
der EXplorer aktualisiert.
Ein Problem gibt es da noch: Der beschriebene Vorgang funktioniert so,
wenn ich eine neue Freigabe in samba setze UND diese auf einen VORHER
noch nicht vergebenen Mapping Buchstabe. Wenn ich allerdings vorher
bereits ein Mapping "Z:" auf eine bestimmte Freigabe hatte und dieses Z:
nun einer (auch physikalisch) anderen Freigabe zuordne, verweigert
Windows das total. Ich habe keine andere Lösung gefunden, als im
Windows-Arbeitsplatz die alten angezeigten und nicht mehr existenten
Verbindungen händisch zu entfernen (Rechte Maustaste - Trennen) bzw. in
der Konsole durch ein net use Z: /delete. Erst danach läuft alles so wie
oben beschrieben und das neue Mapping wird vollzogen.
> Manchmal hilft in der "login.bat" vorm Einbinden der
> gewünschten Freigaben (nach "Connecting to Server"):
>
> start /w net use * /del /yes
Das war zu "heftig", es wird zwar radikal alles gelöscht, inklusive
/home, aber die danach folgenden "net use"-Mappings werden einfach nicht
mehr durchgeführt. Auf einer extra Konsole eingegeben, ist aber auch
eine Möglichkeit, alles zu löschen und beim nächsten Login wieder ein
korrektes Mapping zu erhalten.
Was mir noch immer unklar ist, ist ob diese Probleme erst seit samba3.4
auftreten , oder immer schon da waren und ich sie einfach nie bemerkt
habe, weil vielleicht der Arbeitsablauf anders war, als diesmal. Oder ob
ich diesmal einfach irgendwo etwas verbockt habe, aus dem ich nicht mehr
rauskomme. Offensichtlich liest momentan hier niemand mit 3.4 mit, umd
as klären zu können. Werde daher heute wohl nochmals alles auf Original
Samba 3.2.5 zurückfahren und nochmals testen. Vorher werde ich aber
nochmals eine Win7 Notbook anmelden und schauen, wie es hier ausschaut.
> Viele Gruesse!
> Helmut
Ebenfalls und Danke für deine Geduld. Wenn man die ganze Zeit allein in
der Schule sitzt den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht ist schon
sehr hilfreich, ab und zu ein feedback zu erhalten.
4Tage noch, und dann bin ich 3 Wochen in Frankreich. keine Computer,
kein tjener, einfach nur ...
lg Alfred
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