Erstinstallation - Grafisches Login, Erste Schritte
Jürgen Schmidt
j.schmidt at hslamspringe.de
Sat Apr 17 14:53:06 CEST 2010
Am 20:59, schrieb Alfred Scheiber:
> Hallo
> Nach einer schnellen Testinstallation habe ich einmal festgestellt,
> dass ich kein grafisches Login hatte.Ein nochmaliges Nachlesen im
> Handbuch brachte die Erkenntnis, dass das eh klar ist, weil ich nur
> den "Hauptserver" installiert habe.
> Wie komme ich zu einer grafischen Oberfläche? Im Handbuch steht, dass
> ich zusätzlich das Workstation profil auswählen könnte
> (Thin-Client-Server brauchen wir noch nicht). Frage: Muss ich danach
> 2 verschiedene Systeme (einmal Server ohne Grafik; einmal Workstation
> mit) an meinem Gerät booten, oder ist die Grafik dann wirklich schon
> installiert.
Wenn du den tjener + Workstationprofil installierst, dann bekommst du
nach dem Booten einen Anmeldebildschirm, wo du deinen Benutzernamen und
Passwort eingeben kannst. Dort meldest du dich als root mit dem bei der
Installation vergebenen Passwort an und hast die normale
Workstation-Oberfläche (grafisch, KDE). Hier kannst du normal arbeiten
aber auch mit Root-Rechten Benutzer/Grupen/Maschinenkonten anlegen und
alle weiteren Konfigurationsarbeiten machen.
> 2. Frage: Kann/ soll ich am Server nach der Installation schon was
> tun, oder muss ich gleich eine WS an das System anbinden. Und Kann das
> eine real existierend WS (bei uns mit Win XP und Ubuntu ) sein, oder
> soll das eine auf skolelinux-WS - Profil seinaufgesetzte sein.
Wie oben gesagt, kannst du direkt am Server alles machen und du musst
keine Workstation anbinden. Da ich aber auch nur mit einem Kombiserver
(Terminalserver war der Hauptgrund für den Einstieg in Skolelinux)
gearbeitet habe, kann ich zu der Einbindung von Workstations und erst
recht zur Zusammenarbeit mit Windowsrechnern nichts sagen.
> 3. Kann ich mit dem Tjener jetzt schon ins Internet(falls die
> grafische Installation/Browser mal da ist). Ein schneller Test jetzt
> hat mir gezeigt, dass ich den IPcop unter 10.0.2.1 problemlos anpingen
> kann, ein Ping auf eine externe Adresse blieb aber hängen - obwohl die
> Namensauflösung noch funktioniert hat. Oder liegt dass an unserem
> Ipcop, mit den zwei Subnetzen (einer fürs laufende System - 10.0.1.0
> mit dhcp) und einer für das skolelinux-Testsystem - ohne dhcp), wo
> wir noch herum schrauben müssten.
Ich hatte extreme Probleme mit dem Zugriff aufs Internet vom Server aus,
solange unsere Symantec-Firewall/Router noch DHCP angeboten hat. Auch
nachdem ich am Server DHCP deaktiviert hatte war kein Internetzugriff
möglich. Erst als ich der Firewall/Router DHCP verboten habe und nur der
Server noch diesen Dienst angeboteh hat, kam ich problemlos ins WWW. Ob
das ein generelles Problem bei Skolelinux ist oder ich einfach nur ein
paar wichtige Einstellungen nicht oder nicht richtig gemacht habe - kein
Schimmer. Im Handbuch steht dazu: "Der Grund dafür, dass es nur einen
Hauptserver in jedem Schulnetzwerk geben kann, ist dass der Hauptserver
DHCP anbietet. Dies kann immer nur eine Maschine in einem Netzwerk
machen. Es ist möglich, die Dienste des Hauptservers auf andere
Maschinen auszulagern, indem man diese Dienste dort aufsetzt und die
DNS-Konfiguration auf dem Hauptserver so abändert, dass der DNS-Alias
für die geänderten Dienste auf die richtige Maschine zeigt." Und dazu
kann ich als Laie nur sagen: Ägypten 86?
> Falls wer eine Antwort hat,wäre das schön, morgen wollen wir endgültig
> mit der Testinstallation beginnen.
> Ansonsten ein schönes Wochenende an alle
> Alfred
>
Gut ist es jedenfalls, dass ihr erst einmal ein Testsystem aufsetzt. Ich
habe das nicht gemacht und bin gleich ins kalte Wasser gesprungen - und
recht hart auf dem Beckenboden aufgeschlagen. Viel Erfolg bei eurer
Installation und auch dir ein schönes Wochenende,
Jürgen
-------------- nächster Teil --------------
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