Neue Seminarix - Sidux
wolf-dieter zimmermann
zimmermann at stn.nrw.de
Thu Nov 26 13:01:46 CET 2009
Holger Levsen schrieb:
> Hi,
>
> On Donnerstag, 26. November 2009, wolf-dieter zimmermann wrote:
>> Lizenz ist unter dem Booklet vermerkt, auch die Version (3, by-sa)
>
> Ich hab das Booklet nicht wirklich gefunden...
http://www.seminarix.org/files/booklets/booklet1.pdf
>
>>> Und so oder so, GPL2+ waere schoener, dann koennten die Inhalte
>>> bedenkenlos mit dem offiziellen Skolelinux-Manual kopiert und
>>> ausgetauscht werden, da das unter der GPL2+ steht...
>> Wo knirscht das mit CCL 3 by-sa?
>
> erstens, bitte nenne das nicht CCL, CCL ist was anderes. CC-by-sa ist besser.
Zur Kenntnis genommen,
ich habe Creative Commons License in CCL zusammengefasst. So lese ich
das auch immer wieder.
Also CC-by-sa-3.0-de?
>
> Zweitens, lassen sich Inhalte, die unter der GPL und CC-by-irgendwas stehn,
> nicht mischen (zumindest nicht ohne die explizite Einwilligung der
> Rechteinhaber - und das kann sehr aufwendig oder unmoeglich sein, die zu
> kriegen.).
Dies leiße sich in diesem Fall einfach regeln, weil alle Rechteinhaber
erreichbar sind und auch nichts gegen ein sinnvolle Mischung hätten.
>
> Aus
> http://www.urheberrecht.justlaw.de/gemeingut-creative-commons.htm
>
> "[...]
> Kritik und Vorteile
> [...]
> Fehlende Verträglichkeit zu anderen Copyleft-Lizenzen: Problem ist hierbei die
> Klausel, dass veränderte Versionen nur unter derselben Lizenz, ggf. jedoch
> unter jeweils höherer aktueller Version der Lizenz, veröffentlicht werden
> dürfen. Dieses Verfahren nennt sich üblicherweise „Copyleft“ (in
> CC-Terminologie jedoch „Share Alike“) und dient dazu, die Freiheit
> veränderter Versionen zu bewahren. Hat man jedoch zwei Werke unter
> verschiedenen Copyleft-Lizenzen (etwa GNU GPL und Creative Commons), so ist
> es unmöglich, diese Werke zu etwas Neuem zu rekombinieren und das Resultat
> rechtmäßig zu verbreiten. Jede Lizenz für sich beansprucht ihre alleinige
> Geltung und schließt die andere Lizenz aus. Eine mögliche Lösung wäre, dass
> der Bearbeiter, der die beiden Werke zusammenführt, ein Wahlrecht hat, welche
> der alternativen Lizenzen gelten soll. Jedoch sind GNU und CC in ihrem
> Anwendungsbereich nicht deckungsgleich. GNU schließt bestimmte Rechte aus,
> die in CC eingeschlossen sind und umgekehrt.
> [...]"
>
> Daraus folgt, dass eure Arbeiten leider nicht direkt dem Projekt zu gute
> kommen koennen. Schade. Bitte ueberlegt, die Lizenz Eures Werkes zu aendern.
Alle Projekte stehen bis jetzt unter der (siehe oben). Das war auch die
Abmachung mit sidux e.V.
Grundsätzlich ist nichts einzuwenden gegen eine Lizenz, die eine
Verbreitung sinnvoller Inhalt zulässt / unterstützt. Aber welche das
genau ist, werde ich nun mal recherchieren müssen. Und ich dachte, das
Thema wäre durch ;-))
Grüße
Wolf-Dieter
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