C++
Michael Ulex
ulex at waldorfschule-minden.de
Tue Dec 30 15:17:53 CET 2008
Volker Dirr schrieb:
>> Hallo Volker,
>> in dieser kurzen Unterrichtsreihe geht es nur um das Kennenlernen -
>> Vorkenntnisse sind nicht vorhanden.
>> Ich dachte an C++, weil mir das attraktiver als nur über die Konsole
>> erscheint.
>>
>
> ? c++ kann man genau genommen nur über die Konsole programmieren.
>
Okay, ich habe mal an einem Programm gearbeitet, mit dessen Hilfe man
nur noch Module per Maus zusammenführen musste: Input-Modul,
Output-Modul, Verzweigungs-Modul etc. Das meinte ich.
>
>> Ich habe aber auch schon mit Python über die Konsole gearbeitet und
>> Grundlegendes wie Schleifen, Verzweigungen und Bibliotheken gelehrt.
>> Es wäre halt gut, wenn am Ende des Kurses das Gefühl bei den
>> SchülerInnen ist, dass sie etwas Grundlegendes gelernt haben - und nicht
>> nur den Eindruck haben, dass es viele Möglichkeiten gibt. Wenn am Ende
>> ein Programm steht, welches z. B. einen Fahrkartenautomaten simuliert,
>> wäre das ein schöner Erfolg. Deshalb ist es letztlich egal, ob in der
>> Konsole oder im Fenster programmiert wird.
>>
>
> Wenn Sie c++ mit "Fenster" programmieren wollen, dann benutzt man dazu ein
> Fontend oder wenn man es selbst mit c++ machen möchte, dann brächte man
> aber so etwa schätzungsweise 800 Doppelstunden Zeit.
>
Bei einem Kurs pro Jahr müsste ich Dornröschen nacheifern. Okay, keine
Lösung.
> Ich persönlich würde einen Prgrammieranfänger nie (mehr) mit einem Fontend
> das Programmieren zeigen. Die Schüler bekommen nämlich leider fast sofort
> das Gefühl "Programmieren zu können", obwohl sie letztlich gar nicht
> können (Ebgesehen von einer Handvoll spezieller Anweisungen, die es so in
> keiner anderen Programmiersprache gibt). Ich betone das bei meinen Kursen
> auch immer. Am Ende des Kurses zeige ich dann, wie man Fontends mit Qt
> erstellt.
>
Das klingt plausibel.
> Schüler, die dann noch selbst interesse haben haben dann nämlich das
> Rüstzeug um das selbstständig zu verstehen. Bei weniger als 40
> Doppelstunden halte ich den sofortigen Einsatz eines Fontend für unsinnig,
> da ein Fontend nun mal komplexe spezielle Befehle benutzt, die bei jedem
> Fontend anders sind.
> C++ kann man nunmal nur die Konsole und Speicher (Arebitsspeicher,
> Festplatte; aber halt nicht direkt die Grafikkarte) als Ein- und
> Ausgabegerät verwenden.
> Wenn man schon ein Fontend haben will und nur 8 Doppelstunden Zeit hat,
> dann könnte man auch JavaScript lehren. Die Schüler würden den Unterschied
> zu c++ gar nicht sehen, da sie Syntax (nahezu) identsich ist und sie
> hätten auch ein paar einfache Befehle um "Fenster" zu machen.
> Alledings sollten Sie dann etwas mehr Erfahrung haben, da die Fehlersuche
> bei Javascript schwieriger ist als bei gcc.
>
> Ich dachte eigentlich, dass sich ihre Frage nach "Programmiertools" auch
> so meinten. Sprich Tools für das Programmieren. Also z.B. KDeveloper,
> Eclipse, Valgrind, ... Das sind ja Anwendungen die einem Programmierer
> beim Programmieren helfen, alles c++ Tools, die z.T. als "Fenster" laufen,
> aber mit denen man nicht "Fenster" machen kann.
>
Nöö, da habe ich mich undeutlich ausgedrückt. Ich suche eigentlich ein
Paket aus Editor, Compiler etc. Damit möchte ich die SchülerInnen ein
Programm schreiben lassen. Dabei sollen sie grundlegende Standards
kennenlernen, also was unterscheidet char von int, was ist ein Header,
was eine Verzweigung etc.
Inzwischen scheint mir, dass es sinnvoller ist, im Editor die Texte in C
zu schreiben. Also wiederhole ich meine Frage korrigiert und hoffentlich
verständlicher:
Gibt es in Skolelinux 3.0 ein eingebettetes C-Programmierpaket mit
Editor und Compiler? Wenn ja, wie heißt es, wenn nein, kann mir jemand
eines zum Nachladen empfehlen?
Bisher habe ich mit Python gearbeitet, aber Python ist mir zu tolerant,
da wurde mir zu unsauber programmiert.
Schöne Grüße
Michael Ulex
>>>> Hallo zusammen,
>>>> kann mir jemand ein einfach verständliches C++-Programmiertool in
>>>> Skolelinux empfehlen? Eines, was entweder schon installiert ist (Server
>>>> arbeitet mit 3.0) oder welches ich installieren kann? Ich darf einen
>>>> Wahlpflichtkurs zur Einführung des Programmierens in 8 Doppelstunden
>>>> geben. Da ich zuhause nur mit Windoof oder Sidux arbeite, wäre es gut,
>>>> wenn ich dieses Programm auch hier laufen lassen könnte.
>>>> Herzlichen Dank und einen guten Rutsch ins neue Jahr wüscht
>>>> Michael
>>>>
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>>> Hallo,
>>>
>>> Dazu müssten wir erstmal wissen wlche inhaltlichen Ziele Sie sich
>>> gesetzt
>>> haben. Wenn es wirklich eine Einführung ist und Datentypen und
>>> Iterationen
>>> behandelt werden sollen und noch keine (oder kaum) andere
>>> Programmiererfahrungen vorhanden sind, dann würde ich nur mit
>>> Konsole/Eingabeaufforderung und einem guten Editor arbeiten. (Selbst bei
>>> 40 Doppelstunden mache ich das noch so.)
>>>
>>> Volker
>>>
>>>
>>>
>>>
>>>
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